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Auch eine Leichtbauhalle muss schweren Lasten standhalten

Wussten Sie eigentlich, dass das Dach einer Leichtbauhalle im Raum Limburg eine Schneelast von 85 kg/m² aushalten muss? Oder dass die Seitenwände einer Windlast von 0,32 kN/m² standhalten müssen? Und dabei ist es einerlei, ob wir in unseren Gefilden mittelfristig wieder einmal einen schneereichen Winter erwarten dürfen, oder ob sich in unserer hügeligen und waldreichen Region wirklich solche Windlasten entwickeln.

 

much schneelast thermo 20 x 65 m transparente Dachplanen

Bauvorschriften

Eine Leichtbauhalle, vor allem eine temporäre, ist darauf ausgelegt, schnell aufgebaut und, je nach zeitlichem Bedarfshorizont, ebenso schnell wieder abgebaut zu werden. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass selbstverständlich auch bei temporären Gebäuden alle grundsätzlichen sowie ortsspezifischen Bau- und Sicherheitsvorschriften beachtet werden müssen. Das bedeutet im Klartext, dass die Europäischen Normen EN 13782 (Fliegender Bau) und EN 1991 (Fester Bau) hinsichtlich Statik und allgemeiner Stabilität des zu errichtenden Gebäudes zwingend einzuhalten sind und bereits in der Planung ersichtlich sein müssen, damit das Bauvorhaben genehmigt werden kann.

Bauliche Maßnahmen, um den Vorschriften zu entsprechen

Neben den regional zu erwartenden Schnee- und Windlasten müssen selbstverständlich auch alle anderen Lasten, die auf das Gebäude einwirken, berücksichtigt werden. Das können z. B. großflächig angebrachte Photovoltaikanlagen sein oder alle anderen An- und Aufbauten.

Wichtig für vertikal einwirkende Lasten (Schnee, schwere Aufbauten) sind vor allem die Profilstärke des Gerüstes und insbesondere der Pfosten sowie die innenliegenden Zugseilverstrebungen, die ein seitliches Wegbrechen der Wände bei hoher Last von oben verhindern. Je nach vorgesehener Nutzung der Halle können diese Verstrebungen, die immer auf Traufhöhe verspannt werden, auch Einfluss auf die seitliche Höhe der Halle haben. Dann etwa, wenn hohe Regale genutzt werden sollen.

 

much schneelast thermodach transparent von innen

 

Bei horizontal einwirkenden Lasten (Wind) muss besonders darauf geachtet werden, dass die Seiten entweder komplett geschlossen oder aber komplett offen sind, sodass der Wind sich nicht verfangen kann. Bei Leichtbauhallen ohne Fundament und vor allem bei Festzelten ist zudem eine genaue Überprüfung des Untergrunds erforderlich. So können Länge und Stärke der für die Befestigung zu verwendenden Erdnägel bestimmt werden, deren fester Halt später mit einem Ankerzugversuch getestet wird.

 

much schneelast thermo 20 x 65 m seitlich

Unterschiede bei fliegenden und festen Bauten

In den Bauvorschriften und in der Statik unterscheidet man zwischen temporären und langfristigen bzw. fliegenden und festen Bauten. Bei temporären Hallen etwa muss das Bauamt zunächst das Konzept bewilligen und der TÜV später die Statik prüfen, ehe der Bau abgenommen werden kann. Bei langfristigen Bauten hingegen, also solchen mit einem festen Fundament, muss im Zuge einer ortsgebundenen Statik zuerst festgestellt werden, ob die Halle dort überhaupt stehen darf. Erst dann kann das Bauvorhaben freigegeben und zuletzt von einem unabhängigen Prüfstatiker und dem Bauamt abgenommen werden.

TÜV-geprüfte Sicherheit bei Planung und Durchführung – mit Much Leichtbauhallen

Wir bei Much Leichtbauhallen stellen sicher, dass Ihre Halle den Bauvorschriften entspricht und ohne Beanstandung von den Behörden abgenommen wird. Um das zu gewährleisten, arbeiten wir mit erfahrenen Statikern zusammen, die uns von der Planungsphase bis hin zum Bau Ihrer neuen Halle mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

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